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System Hamburger Schule

Wir freuen uns Ludwig Rudolph's »Leitfaden der Astrologie – System Hamburger Schule« im Jubiläumsjahr 2023 als gebundenes Buch anbieten zu können.

Leitfaden der Astrologie – System Hamburger Schule

In dem »Leitfaden der Astrologie« wurden die im "Astrologenverein Hamburger Schule" gelehrten und von den Mitgliedern geprüften Untersuchungsmethoden zu einem methodisch aufgebauten Lehrbuch zusammengefasst. Der Untertitel »System Hamburger Schule« bekräftigte, dass nach einer längeren Phase der Untersuchungen und empirischen Prüfungen es Zeit wurde, die neuen Methoden als Lehrbuch eines neuen astrologischen Systems zu präsentieren.

In den Jahren zuvor, nicht zuletzt durch das »Regelwerk für Planetenbilder«, wurden die Methoden und Prinzipien auch innerhalb der traditionellen Astrologie bekannt, denn die Grenzen zwischen der traditionellen Astrologie und der »Hamburger Schule« sind bekanntlich fließend. Ludwig Rudolph's »Leitfaden« zeigte selbstbewusst, dass die auf Alfred Witte zurückgehenden Methoden auch als eigenständiges astrologisches »System« verstanden werden konnten. Dieser Gedanke wurde dann von Richard Svehla aufgegriffen, der das System als »Uranian System of Astrology« in den USA bekannt machte.

Der »Leitfaden der Astrologie« wurde von Ludwig Rudolph in Absprache und Zusammenarbeit mit Alfred Witte erstellt, womit die authentische Wiedergabe des Systems garantiert war. Auch heute noch bildet der Leitfaden eine hilfreiche Quelle für das Verständnis des »Systems Hamburger Schule«. Die vorliegende Ausgabe wurde mit zusätzlichem Material erweitert.


Ludwig Rudolph (1893-1982) kam 1913 mit der Astrologie in Kontakt. 1914 lernte er Friedrich Sieggrün kennen, der ihn in die Grundlagen der klassischen Astrologie einführte. 1919 traf er erstmals Alfred Witte, mit dem er später eng zusammenarbeiten sollte. Im gleichen Jahr begann Ludwig Rudolph seine jahrzehntelange Tätigkeit als astrologischer Autor in zahlreichen bekannten Fachschriften.

Ludwig Rudolph schrieb hauptsächlich über die Methode der »Hamburger Schule« und gründete ferner den Witte-Verlag (1927). Frank A. Glahn nannte Rudolph treffend den »Propagandisten der Hamburger Schule«. Die frühen 1930er Jahre markieren eine besondere Schaffensperiode Ludwig Rudolphs. Die Entwicklung der ersten 90°- und 45°-Scheiben (1931), die stark erweiterte Ausgabe des Regelwerks II (1932), gefolgt von dem Leitfaden der Astrologie (1933).

Eine Woche vor der Veröffentlichung des Leitfadens, bestanden Ludwig Rudolph und Alfred Witte gemeinsam die Prüfungen als wissenschaftliche und praktische Diplom-Astrologen der Astrologischen Zentralstelle in Düsseldorf.