Der Persönlichkeitspunkt (PP, d.h. die Summe MC+SO+PO), wurde von Carl Perch geprägt. Auffällig ist die besondere Form einer Summe aus drei Faktoren. Schauen wir es uns näher an. Der Persönlichkeitspunkt besteht aus MC (Seele) plus Sonne (Körper) plus Poseidon (Geist). Carl Perch war der Ansicht, man müsse die Werte alle in eine Summe nehmen, um zu zeigen, dass in einer lebenden Persönlichkeit "Seele, Körper und Geist" vorhanden sind.
Im Gegensatz zur Summe werden, nach Perch, die gleichen Faktoren als sensitiver Punkt berechnet anders bewertet: MC+PO-SO bezeichnet Perch als das "Lebenselement ohne Körper", denn in der Rechnung wurde die Sonne subtrahiert bzw. "entfernt". Perch nannte diese Rechnung sogar "Todespunkt 1". [Lesen Sie weiter, denn diese Überlegung ist äußerst naiv und sogar nachweislich falsch.]
Die Überlegung, dass eine Addition zu einer positiven Aussage führt, aber eine Subtraktion zu einer negativen Aussage führen muss, ist äußerst naiv. Perch war eine respektierte Persönlichkeit, doch seine Ansicht steht im krassen Widerspruch zur Lehrmeinung der Hamburger Schule. Die Lehrmeinung lautet sinngemäß: Nicht die Bewertung unterschiedlicher Winkelrechnungen, sondern, die an der Symmetrie beteiligen Faktoren, entscheiden über die Aussage.
Im Übrigen wird die Sonne bei MC+PO-SO nicht "entfernt", sondern es wird der Punkt berechnet, der auf der gespiegelten Sonnenposition liegt. Mit diesem Punkt bildet die Sonne eine Symmetrie zu MC/PO. Im Gegensatz zu Perch's Überlegung bedeutet dies, dass dieser Punkt – bei entsprechender Besetzung – kein Ausdruck des Todes sein kann.
Der Punkt MC+PO-SO entspricht in folgender Symmetrie-Gleichung, den mit X bezeichneten Punkt: MC/PO = SO/X – wobei X mit einem Faktor besetzt sein muss, um eine Symmetrie herzustellen. ("Ein sensitiver Punkt ist das fehlende Element eines nicht symmetrisch geformten Planetenbildes, das zur Herstellung der Symmetrie diesen Punkt verlangt.", Alfred Witte, 1924, vergl. "Der Mensch...", S. 55 und S. 165)
