Heinz Schlaghecke: Astrale Kristallisation

Heinz Schlaghecke:
Astrale Kristallisation

1953, 47 S., Paperback, EUR 9,--
Best.Nr. 1953-050
ISBN 978-3-920807-27-0

Heinz Schlaghecke geht auf die Gesetzmäßigkeit der Symmetrie-Strukturen im Horoskop einer kindereichen Familie ein. Das Gesetz der Symmetrie gilt bei Familien- und Partnerschaftsuntersuchungen nicht nur für die "Sonnengleichungen". Schlaghecke führt anhand seiner eigenen Familie vor, dass sich auch Mondpositionen, Aszendenten und Meridiane zu Symmetrien und damit zu Gleichungen im Horoskop formieren.


Aus der Einleitung von Heinz Schlaghecke

Am 27. November 1951 zeigte ich in einem Vortrag in der Hamburger-Schule einige Zeichnungen mit den Geburtssonnenständen von sechs  Kindern einer Mutter im 90 Grad-Kreis aufgetragen. Diese Sonnenstände zeigten sich in überraschend klarer Symmetrieordnung um eine gemeinsame Spiegelachse.

Die Symmetrieordnung bei Gestirnkonstellationen und ihre hervorragende Bedeutung, drängt sich bei Vergleichen mit zeitlich anliegenden, irdischen Ereignissen; wie überhaupt bei Vergleichen mit dem Sein und Werden irdischen Geschehens immer wieder auf. Für uns ist sie seit den epochalen  Erkenntnissen Alfred WITTE's, das A und 0 unseres fachlichen Denkens und Strebens. […] Ludwig RUDOLPH hat in Vorträgen und Veröffentlichungen des öfteren auf diese Erscheinungen hingewiesen. Selbst da, wo die Beziehungen  der Personen zu einer Sache nur sehr untergeordnete und ganz vorübergehende Bedeutung erlangen, ist diese Erscheinung feststellbar; wie Herr Rudolph nach der etwas fragwürdigen "Der Spiegel"-Reportage (Nov. 1950) nachgewiesen hat.

[…] Am 26. 3. 1953, 6 Uhr 21 MEZ, trat ein männliches Menschenkind in das Selbstsein. […] Der von mir theoretisch vorausgesetzte Sonnenstand [16 Monate zuvor] wurde de facto um 0 Grad 48 Minuten Länge überschritten. Diese Differenz ist für das Experiment bedeutungslos. Der Sonnenstand der 7. Geburt steht ganz eindeutig im Spiegelpunkt des Sonnenstandes der 6. Geburt und somit da, wo er rund 16 Monate vorher angesprochen wurde. […]

Schlusswort von Ludwig Rudolph (Auszug):

Alfred Witte erkannte in den großen Gleichungsachsen des Erdraumes – dem Wendekreuz der Jahreszeiten, den Schlüssel zu der harmonischen Konstellation. Dieses große Sinnbild des Waagespiels der positiven und negativen Kräfte des Alls inspirierte ihm die wesentlichsten Hilfsmittel einer modernen Astrologie. Witte erfasste das Wesen der Symmetriegleichung. Er bezeichnete diese als "Planetenbild". Ein solches ist also eine symmetrisch-geometrische Figur der Planetenstände im Kreis.

Die Untersuchung zeigte ein Zusammenspiel der an der Bildung der Figur beteiligten Kräfte, aus der Schlussfolgerungen über Art und Zeit von, Erlebnissen gezogen werden konnten. Witte stellte bereits die Sonnen-Gleichung bei eindrucksvollen Erlebnissen wiederholt heraus und seine Schüler bestätigten sie.

Die hier vorgelegte Arbeit Heinz Schlaghecke's, welche besonders das Problem in der Blutsverwandschaft umfassend behandelt, vollendet Anregungen, [z. T. durch Vorträge die von mir zwischen 1946-1951] gegeben wurden. […]
Als bestätigendes Experiment zu den Darstellungen Heinz Schlaghecke's verdient im Rahmen dieser Schrift auch folgendes Erlebnis erwähnt zu werden:

[Schlaghecke's ] Zeichnungen und das Manuskript waren beim Verlag eingegangen. Ein Studienfreund kam und berichtete, dass er Familienzuwachs erhalten habe — das 5. Kind. — Er fügte hinzu: »Nun ist aber Schluss!« Ich führte ihm Schlaghecke's Zeichnungen vor mit der Bemerkung: »Wir können ja einmal sehen, ob Schluss ist!« Wir entwarfen dann das Bild der 5 Kindersonnen. Die Untersuchung ergab nur eine Achse, die brauchbar war. Sonne 5 lag aber außerhalb der Symmetrie, deshalb folgerte ich: »Es scheint also noch nicht Schluss zu sein, oder hat etwa außer den fünf noch eine Geburt stattgefunden?«»Ja, vor der ersten, aber der Junge hat nur 1/2 Jahr gelebt«, war die Antwort.

Genau wie wir annehmen mussten, befand sich die Sonne dieser Geburt an dem fraglichen Platz. Man hätte also den Geburtstag der letzten Geburt aus dem Kristallisationsbild bereits nach der vorletzten Geburt bestimmen können, genau, wie es Heinz Schlaghecke in dieser Schrift vorführt.

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