Bernd Singer 1956-2019Mit tiefer persönlicher Betroffenheit müssen wir Ihnen mitteilen, dass Bernd Singer, langjähriger Autor und Redaktionsmitglied der Hamburger Hefte, kurz nach Drucklegung des aktuellen Hamburger Hefts 180/2019 am 20. August 2019 verstorben ist. Bernd Singer ist unseren Leserinnen und Lesern seit 30 Jahren bekannt. Seit 1989 hat Bernd sein Können in mehr als 100 Beiträge in den Hamburger Heften unter Beweis gestellt. Bernd war Mitbegründer und Vorstandsmitglied des astrologischen Studienzentrums Hamburger Schule (2015), welches sich der Tradition des Astrologenvereins Hamburger Schule (1925) verpflichtet fühlt. Mitglieder und Gäste des Studienzentrums haben seine Vorträge stets mit großer Aufmerksamkeit genossen. Klare Beweisführung gepaart mit einem angenehmen Humor und freundlicher Ausstrahlung waren Bernd Singers Vortragsweise und Wesensart.

Bernd Singer begann 1981 sein Studium mit der sogenannten "klassischen Astrologie" und der Münchner Rhythmenlehre. 1987 führte er sein Studium mit der Hamburger Schule Technik fort. 1994 wurde Bernd Redakteur der Hamburger Hefte für die Rubrik "Arbeitsaufgaben". 1997 erreichte sein Buch "Romy Schneider - die astrologische Biografie" große Aufmerksamkeit. In diesem Lehrbuch gibt Bernd Singer eine Übersicht zur Theorie, Technik und Analyse der symmetrischen Astrologie der Hamburger Schule. Eines von Bernds Zielen war mit seinem Buch die Gemeinsamkeiten der "traditionellen Astrologie" und der Hamburger Schule herauszustellen. Bernd Singer orientierte sich stark an den Schriften von Alfred Witte (Artikelsammlung "Der Mensch...") und insbesondere an Ludwig Rudolph, dessen "Leitfaden der Astrologie" Bernd Singer als das gelungenste Lehrbuch der Hamburger Schule Technik ansah und deshalb Vorbild für sein eigenes Buch wurde. Auf der 4. internationalen  Konferenz der IUF, Hamburg 2009, wurde Bernd Singer mit seinem Vortrag "Personal Daily Horoscope (pDH)" auch im fremdsprachigen Ausland bekannt. 

Im nächsten Hamburger Heft werden wir Gelegenheit haben Bernd Singers Arbeit ausreichend zu würdigen.

 

 

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