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An unsere Leser, aus HH 1/2001

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor einem Jahr wurde noch heiß diskutiert, heute scheint es fast vergessen: Mit Eintritt in das Jahr 2001 beginnt das neue Jahrtausend. Das Jahr 0 gab es nicht, die christliche Zeitrechnung begann mit dem Jahr 1 – wie auch das erste Hamburger Heft zum Jahreswechsel 1960/61 in ihrem 1. Jahrgang erschien. So ist dieser Zeitpunkt für die Redaktion von doppelter Bedeutung: Mit diesem Ihnen nun vorliegenden Heft des 41. Jahrganges blicken wir auf 40 Jahre astrologisches Schaffen in den Hamburger Heften zurück.

In nun 161 Heften, auf rund 8000 Seiten und mehreren hundert Fachartikeln und Beiträgen zahlloser Leser und Mitarbeiter, wurde das weltweit umfangreichste Werk zur Methode Alfred Wittes geschaffen. Nicht wenige unter Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, sind von Anfang an dabei. Für diese Treue unseren besonderen Dank! Ihre Erinnerungen und Erfahrungen sind ein wichtiges Gut für die Lesergemeinschaft und für heranwachsende Astrologen-Generationen. Ich möchte mich ferner bei unseren Lesern und Mitarbeitern bedanken, welche mich persönlich sowie die Redaktion der Hamburger Hefte auf unterschiedlichste Weise auch 'hinter den Kulissen' unterstützen.

Als Ludwig Rudolph vor 40 Jahren die Hamburger Hefte schuf, konnte sich der damals fast 68-jährige einen langgehegten Wunsch nach einer eigenen Fachzeitschrift zur Witte-Technik erfüllen. Dabei war er sich der Unterstützung seiner Familie sicher. Insbesondere seine Frau Emma, welche die organisatorischen Lasten der ersten Jahrgänge trug, und sein Sohn Udo, welcher die Herstellung zunächst unterstützend begleitete und später Herausgeber der Hamburger Hefte wurde, seien hier ausdrücklich erwähnt. Die gegenwärtige Redaktion der Hamburger Hefte sieht es als Privileg an, diesen Weg fortsetzen zu dürfen.

Mit dem Umzug in neue Redaktions-Räume wurde ein 3 Jahre andauerndes Provisorium der Hamburger Hefte beendet. Während ich diese Zeilen über den Dächern Hamburgs schreibe, geht mein Blick zum Fenster hinaus. In nächster Nähe erkenne ich zwischen den blattlosen Bäumen den Flußlauf der Alster – der Lebensader unserer Stadt – und am Horizont, auf der gegenüberliegenden Flußseite, ragt aus den Bäumen des Stadtparks die Kuppel des Hamburger Planetariums hervor. Dieser Blick, in eine symmetrische Gleichung gerückt, gibt uns einen Grundgedanken Wittes wieder:

Hamburger Schule = Astronomie/Astrologie

Wir wünschen Ihnen im neuen Jahrtausend
viel Erfolg – und bleiben Sie gesund !

Michael Feist
Hamburg, Januar 2001