(c) 1997-2009 Witte-Verlag
An die Leser (Hamburger Hefte 1/99)  


Liebe Leserinnen,  
liebe Leser,  

Klaus Peter Assmann stellte uns in seiner Reihe "Poseidon-Wirkung" bisher "positive" Persönlichkeiten vor. Diesmal untersuchte er den Poseidon in einem "negativen" Kontext mit dem Horoskop des marxistischen Sektenführers Jim Jones, auf dessen Konto fast 1.000 Menschenleben gingen. Dieses tragische Ereignis ging vor genau 20 Jahren als "Massenselbstmord" bzw. als "Massaker von Jonestown" durch die Medien.  

In dem Zusammenhang mit dem Horoskop des Dalai Lama, s.a. "Poseidon-Wirkung (3)", HH 4/98, mußte Herr Assmann inzwischen einräumen, daß er nicht das offizielle Geburtsdatum verwendet hatte. Wie schwierig die Suche nach dem richtigen Horoskop sein kann, zeigt sich in dem von uns abgedruckten sachlichen Dialog zwischen Herrn Karl Weber und Herrn Assmann, s.S.55ff.  

In "Vehlow contra Placidus", S.17, nimmt sich Hermann Martini des Häuser-Systems von Vehlow in Verbindung mit dem Artikel von Walter Böer an, s.a. "Erfolgsaspekte, Popularitätsaspekte", HH 4/98.  

Auf Seite 21 setzt Friedrich Gröne seinen Artikel "Über die Hamburger Harmonik" mit dem zweiten und letzten Teil fort. Diese symbolische Auseinandersetzung der Wechselbeziehungen zwischen "traditionellen" und "Transneptun"-Faktoren, wurde positiv von der Leserschaft aufgenommen und füllt eine thematische Lücke, welche in den letzten Jahren entstanden ist. Dennoch sei eine kritische Bemerkung erlaubt. In dem Artikel spricht Herr Gröne u.a. von "medial georteten ... Planeten" und "visionär-medialer Poseidon-Entdeckung". Bis heute ist mir keine Äußerung von Witte oder Sieggrün bekannt, aus der sich diese Darstellung entnehmen läßt. Naheliegend ist, daß der uranische Klardenker und Vermessungstechniker Witte, trotz seiner okkulten Neigung, sich auf sein erlerntes Handwerk verlassen hat. Dafür spricht auch, daß Wittes Berechnungen der transneptunischen Positionen zur damaligen Zeit keine Besonderheit darstellten. Wie ich bereits an anderer Stelle bemerkte, sind Bahnverläufe sowohl von Astronomen, als auch von Astrologen erstellt und diskutiert worden. In diesem Zusammenhang möchte ich auf den frühen Mitstreiter der "Hamburger Schule" und späteren Astronomie-Professor Wilhelm Hartmann hinweisen, welcher in den 20er Jahren eine Doktorarbeit über die Transneptuner verfaßt haben soll.  
   
Das Redaktions-Team wünscht Ihnen einen sorgenfreien Jahreswechsel und ein erfolgreiches Jahr 1999.  

gez. Michael Feist 13.12.1998