(c) 1997-2009 Witte-Verlag
An die Leser (Hamburger Hefte 4/98)  


Liebe Leserinnen,  
liebe Leser,  

wie ich inzwischen erkennen mußte, ging, entgegen  
meiner Ankündigung im HH 3/98, die laufende Sonne  
am 17. August 1998 nicht zum 50. Mal über die  
Radix-Sonne der Astrologischen Studiengesellschaft  
(Hamburger Schule) e.V..  

Ein astronomisches Phänomen? - Nein, denn in Wirklichkeit konstituierte sich die Studiengesellschaft nicht im August 1948,  
sondern bereits Monate zuvor im Dezember 1947. Damit ist das seit Jahrzehnten propagierte "Gründungs-Horoskop" vom August 1948 in Frage gestellt.  

Bernd Singer deckt in seinem Artikel "Der Gründungstag der Astrologischen Studiengesellschaft" Unbekanntes auf (Seite 5).  

Zusammenhänge zwischen den Hamburger Vereinsgründungen  von 1925 und 1947 werden offenbar, und der Geist der Gründer wird spürbar neu erweckt. Sehen Sie sich das Elektions-Horoskop an:  
Mit MC =T4 SA =T4 ZE = MA/PL werden Sie verstehen,  warum dieser Verein nicht einfach "Astrologischer Verein" enannt werden konnte, sondern bewußt mit dem Attribut einer "Studiengesellschaft" versehen wurde.  

In "Erfolgsaspekte, Popularitätsaspekte", Seite 13, widmet sich Walter Böer dem Horoskop von Helmut Kohl. Dieses Thema ist z.Zt. hoch aktuell, denn in wenigen Tagen wird der Bundestag  
neu gewählt.  

Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, daß der Bundeskanzler erst durch den neuen Bundestag gewählt wird,  wobei die "absolute Mehrheit" erforderlich ist. Gelingt dieses nicht, dann wird diese Wahl beliebig oft innerhalb von 14 Tagen wiederholt.  
Erst nach Ablauf dieser Frist, ist die "einfache Mehrheit" zur Wahl des Bundeskanzlers ausreichend. Allerdings hat der Bundespräsident in diesem Fall Ermessensspielraum, ob er den gewählten Kandidaten zum Kanzler ernennt oder stattdessen Neuwahlen ausspricht.  

Auf Seite 22 setzt Klaus Peter Assmann seine Reihe über die Wirkung des Poseidons fort. Nach Bô Yin Râ und Gandhi steht mit dem Dalia Lama erneut ein positives Beispiel im Blickpunkt der Betrachtung.  

Friedrich Gröne führt uns mit seinen Ausführungen "Über die Hamburger Harmonik" (Seite 29) in das symbolisch harmonsiche Wechselspiel zwischen den traditionellen Planeten und den hypothetischen Transneptunern ein. Meiner Meinung nach eine längst überfällige Gegenüberstellung.  

    Mit freundlichen Grüßen Ihr  
Michael Feist, 18. September 1998