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Bereits 1925/26 wurde Ludwig Rudolph verlegerisch für das System Witte tätig. Im Rahmen seines kleinen Leitfadens: "Das Linear- oder Streifenhoroskop und seine Verwendung", gab er eine "leicht verständliche Einführung in die Theorie der sensitiven Punkte, Planetenbilder, Halbsummen und Summen der 'Hamburger Schule'", ferner wurden Differenzen, Sonnenbogen-Direktionen, Profektionen, Sekundärdirektionen sowie die Arbeit mit Deklinationen und der grafischen Linearephemeride angesprochen.

Ebenfalls ist dieser Schrift zu entnehmen, daß Witte, Sieggrün und Rudolph eine "Zweimonatsschrift für angewandte Astrologie nach System Witte" zum Herbst 1926 vorbereiteten, sowie im Oktober 1926 den ersten von zwölf "Lehrbriefen der Hamburger Astrologenschule" veröffentlichen wollten (ob diese Schriften tatsächlich zur Veröffentlichung kamen, ist mir leider nicht bekannt).

Ferner vertrieb  Rudolph 1925 bereits Gradscheiben und andere Hilfsmittel zur Witte-Technik.
Übrigens waren zunächst nur 360°-Scheiben in Pappe und Metall bekannt. Anfang 1931 zeichnete Ludwig Rudolph, auf Anregung Wittes, als erster eine 90°-Scheibe, welche 14 Tage später auch von Friedrich Sieggrün übernommen wurde (s.a. HH 4/61, S.192).

Zur Veröffentlichung kam jedoch im August 1931 die Rudolphsche 45°-Scheibe. Zum Leidwesen Reinhold Ebertins, welcher Rudolph zunächst vergeblich drängte, auch die 90-er Scheibe zu veröffentlichen. **