Hermann Lefeldt / Methodik I / Planeten in den Zeichen... / Seite 200

Kapitalisten. Das Raumzeitliche ist unser aller Schicksal, wir haben von diesem Standpunkt aus betrachtet kein Recht, andere Völker wegen der Teilung unseres Vaterlandes anzuklagen. Die Kräfte, die die Teilung wollen, sind innerhalb des deutschen Volkes auf beiden Seiten zu stark. Im nun anhebenden Zeitalter des Wassermanns rückt Deutschland aus dem zwölften Feld in das erste Haus. In diesem vor uns liegenden Zeitalter wird das deutsch‑russische Weltreich entstehen. Seine Grenzen werden auf der einen Seite der Atlantik, auf der anderen Seite der Pazifik sein.

 

Diese kurzen Skizzen beanspruchen auf keinen Fall ausführlich zu sein. Wer noch weiteren Zusammenhängen innerhalb der einzelnen Völkerhoroskope nachspüren will, dem seien noch einige Zahlbeziehungen zwischen Zeichen und .Häusern zur Unterstützung gegeben. Bei den Griechen, Angelsachsen, Slaven und Türken decken sich die Eckzeichen mit den Eckhäusern, wie auch die fixen Häuser mit den gleichen Zeichen und die fallenden Häuser ebenfalls mit den fallenden Zeichen. Außerdem kann man bei den Angelsachsen und Türken drei Vierecke herstellen: Das 1. Haus der Angelsachsen liegt über dem 4. Zeichen, das 4. Haus über dem 7. Zeichen, das 7. Haus über dem 10. Zeichen und das 10. Haus über dem 1. Zeichen. Ebenso geht es mit den fixen und den fallenden Zeichen und Häusern. Bei den Türken sind lediglich die Zahlverbindungen anders. Gallier und Inder bilden auf diese Weise vier Dreiecke, bei den Iberern und Iraniern fallen die ungeraden und geraden Zeichen und Häuser übereinander, bei den Italern fällt 1 über 2, 2 über 3 usw., während die Semiten diese Reihe lediglich in der um­gekehrten Folge aufweisen. Deutsche und Mongolen verschieben ihre Häuser in den Zeichen so, daß ein fortlaufender Ring entsteht: 1 steht über 6, 6 über 11 usw., am Schluß erscheint das 8. Haus über dem 1. Zeichen. Im Horoskop der Mongolen ist es umgekehrt. Dem Leser sei anheim gestellt, zu jedem Völkerhoroskop sich die entsprechende Zeichnung anzufertigen und zusammen mit einem Geschichtsbuch weitere Einzelzüge im Charakter und Schicksal der Völker zu erarbeiten.

 

Bei der Untersuchung über den Durchgang der langsam laufenden Planeten hat keiner sich so klar und eindeutig gezeigt wie der Admetos. Es drängte sich geradezu die Erkenntnis auf, daß er dem Volk Gewicht verleiht, in dessen Zeichen er sich aufhält. Zugleich kann man an seinem Lauf feststellen, zu welchem Zeichen ein Volk gehört. Es ist natürlich sehr wichtig, ob ein Volk auf seinem aufsteigenden oder seinem absteigenden Ast in kultureller oder macht­politischer Hinsicht sich befindet. Um zeitnaher zu sein, gehe ich in dieser Schilderung rück­wärts. 1965‑2017 steht er im Zeichen Stier und wird China auf diese Weise ein gewaltiges Gewicht im Rate der Völker verleihen. Alle Völker der Erde haben Grund, das schon recht­zeitig in ihre Rechnung einzubeziehen. Von 1914‑1966 durchläuft Admetos den Widder: durch den Weltkrieg wurde Rußland aus seinem Schlaf aufgeweckt. Der Bolschewismus ist seitdem das Schreckgespenst der freien Welt. Mit dem Übergang des Admetos in den Stier wird Rußland aufhören, die Völker der Erde mit seiner Zwangsjacke zu bedrohen. Scharf hervortreten wird das um das Jahr 1968. In zunehmendem Maße wird es sich selbst durch China bedroht fühlen. Die Laufzeit des Admetos durch die Fische dauert von 1863‑1915. In dieser Zeit wächst in der ganzen Welt die Angst vor der zunehmenden Macht Deutschlands. Der Ausbruch des ersten Weltkrieges ist das Ende der deutschen Macht. Es spiegelt aber der Stein­bock mit den Fischen: auch England hatte in diesen Jahren seine Glanzzeit und beendet sie ebenfalls mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges. Wenn britische Politiker das Rad der Zeit auf 1914 zurückdrehen könnten, würden sie wohl schwerlich Deutschland noch einmal den Krieg erklären, aber 1. kann man das nicht und 2. hat man keinen freien Willen. Die Welt­geschichte läuft mit eiserner Folgerichtigkeit ab, und nur Narren und Unbelehrbare glauben an

 

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